TCM & Akupunktur

Akupunktur und TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine wissenschaftliche Heilkunde mit einer über 3000- jährigen Tradition. Sie vereint die Behandlung (Therapie) von Krankheiten mit Maßnahmen zur Gesunderhaltung (Prävention).

Wir bieten in unserer Praxis die Akupunktur, sowie Ernährungsempfehlungen nach der chinesischen Ernährungslehre an.

Akupunktur:
Bei der Akupunktur werden bestimmte Punkte des menschlichen Körpers mit feinen Nadeln stimuliert, um die Lebensenergie – das Qi – zu beeinflussen. Dieses ist nach chinesischer Vorstellung bei einer Erkrankung oder bei Beschwerden gestört. Durch die Nadeln wird die Störung aufgehoben, sodass das Qi wieder harmonisch fließen kann.

Bei der Akupunktur geht man davon aus, dass ein Energiefluss durch den menschlichen Körper in bestimmten Bahnen (den sog. Meridianen) stattfindet. Diese dringen in die tiefste Ebene des Körpers, die Organe, ein und verbinden sich mit der Haut, den Muskel, den Knochen, den Sehnen, dem Kopf und den Sinnesorganen.

Bei der Akupunktur wird nicht das erkrankte bzw. in seiner Funktion gestörte Organ direkt behandelt, sondern der Meridian mit seinen Akupunkturpunkten, dem das Organ zugeordnet ist.

Klinisch – experimentell nachgewiesene Wirkungen der Akupunktur sind:
• schmerzlindernd und entspannend
• entzündungshemmend und immunstärkend
• stimmungsaufhellend

In der Regel dauert eine Akupunktursitzung 30-40 Minuten (Ohrakupunktur 20-30 Minuten) und erfolgt meist liegend. Eine Behandlungsserie umfasst in der Regel 10 bis 15 Sitzungen. Bei einer energetischen Kälte und Leere werden gelegentlich einzelne Punkte erwärmt, was man als Moxibustion bezeichnet (Moxa-Therapie).

Anwendungsgebiete:
Schmerzsyndrome, orthopädische Erkrankungen,neurologische Erkrankungen, Lähmungen akute vegetative Störungen, Magen- und Darmerkrankungen, allergische Erkrankungen, Atemwegserkrankungen, Hauterkrankungen, gynäkologische Erkrankung

Chinesische Ernährungslehre
In der Traditionellen Chinesischen Medizin ist die Ernährung von großer Bedeutung: sie ist die Grundlage einer gesunden Lebensführung, trägt zur Lebensenergie (Qi) bei und kann gezielt therapeutisch eingesetzt werden.
In der Chinesischen Ernährungslehre werden Lebensmittel unter energetischen Gesichtspunkten betrachtet. Jedes Lebensmittel ist von einem Geschmack (sauer, bitte süß, scharf, salzig) und einem Temperaturverhalten (erhitzend, kühlend, neutral) gekennzeichnet: z.B. wirkt Knoblauch erhitzend und Tomaten kühlend. Durch die Verarbeitung der Lebensmittel, also durch Kochen, Dünsten, Braten etc. kann sich die ursprüngliche thermische Zuordnung auch ändern.

Lebensmittel verfügen über weitere Wirkungen, die sich gezielt therapeutisch einsetzen lassen. So können sie zum Beispiel kühlen, erwärmen, befeuchten, trocknen bzw. das Yin oder das Yang fördern.

Bei uns findet sie Anwendung als Ergänzung zu einer allgemeinen gesunden Ernährungsweise.

Auf Basis der Diagnose werden gezielt Lebensmittel ausgewählt oder besonders zubereitet, die individuelle Leiden lindern sollen und als gesundheitsfördernd erachtet werden.

Quelle der Lebendigkeit:
Das ewige Spiel der polaren Kräfte (Yin und Yang, dunkel und hell, innen und außen, kalt und heiß, passiv und aktiv usw.) schafft Dynamik.

Gesund sein heißt, Yin und Yang im Gleichgewicht zu halten.



Ansprechpartner:
Dr. med. Bettina Hänisch